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Wie sollte es anders sein, als wir am Donnerstag Mittag unsere Motorräder bestiegen, um nach Witzenhausen zu fahren, - fing es natürlich an zu regnen -. Aber oh Wunder, es lies nach und wir sind dann noch fast trocken angekommen. Die Kontrollen lagen dieses mal so klasse, dass es für uns kein Problem war, gleich zur Zielstadt zu fahren um dort unser Quartier für das gesamte Wochenende zu nehmen. Nach kurzen Problemen im Hotel, irgendwie war unsere Reservierung untergegangen, konnten wir unsere sieben Sachen unterbringen und das Wochenende "Deutschlandfahrt" mit einem gemütlichem Essen und Beisammensein mit den ersten Anwesenden für die Fahrt starten. Unser Frühstück bekamen wir sogar vor der eigentlich üblichen Zeit und so konnten wir am Freitag Morgen mit allen guten Vorsätzen (möglichst viele Punkte zu erfahren) loslegen. Unsere erste Hauptkontrolle erreichten wir auch locker bis 8.00 Uhr. Aber dann - wie wir es nun mal gerne machen, hält man ja auch ein kleines Pläuschchen mit den netten Leuten an den Kontrollen. Und z.B. Thomas Thiel versorgte uns gerne mit Informationen über die nicht gerade schnellste Verbindung zur den Nebenkontrollen aber sicherlich die landschaftlich reizvollste Variante. Somit war unser Zeitraster der ersten 2,5 Stunden schnell erledigt. Aber was soll's. Unsere erste Prämisse lautet sowieso jedes Jahr - schöne Strecken fahren, spass haben - . Und unser Sohn Markus mit seinen 4 Jahren, der wirklich tapfer im Beiwagen durchhält, braucht halt ab und zu auch mal eine nicht eingeplante Pause und Bewegung. An dieser Stelle auch gleich ein grosses Lob an die Veranstalter der diesjährigen Tour. Es wurden wirklich schöne Strecken ausgewählt und interessante Nebenkontrollen. Nun denn unser ersten Tag verlief wirklich gut, wenn man davon absieht, dass wir im Verlauf der Fahrt doch den ein oder anderen Punkt weglassen mussten, um mit unserem Zeitplan nicht ganz aus dem Ruder zu laufen. Und das allerbeste am ersten Tag, wir hatten gutes Wetter , ist ja kaum zu glauben. Wir haben es natürlich auch geschafft, pünktlich zur Nachtkontrolle zu gelangen, denn so ein kleines bißchen Ehrgeiz hat man ja doch, also wenigstens im Zeitplan bleiben, nicht ADW und nicht gerade als letzter ankommen.

Der Samstag begann dann auch wieder pünktlich, allerdings in der ersten halben Stunde ziemlich nass. Aber eben nur die erste halbe Stunde und der Rest des Tages war dann wieder schön und trocken. Und auch am Samstag bestätigte sich der Eindruck vom Vortag. Ausgesprochen schöne Motorradstrecken.

Am Ziel angekommen, wiederholte sich ein schon sehr vertrautes Hallo nach allen Seiten. Es ist doch immer wieder schöne, wenn man alte Bekannte nach einem Jahr wiedersieht, und sich auf anhieb wieder nett unterhalten kann, und dass, obwohl man die meisten ja wirklich nur einmal im Jahr zur Deutschlandfahrt sieht. Irgendwie sind wir ja fast doch schon so etwas wie eine Deutschlandfahrt-Familie.

Das anschliessende Beisammensein mit Siegerehrung in der Bürgerhalle funktionierte ausgesprochen gut. Der Saal war von der Grösse her optimal, die Verpflegung ausgesprochen gut. Sogar die musikalische Mundharmonikaeinlage ist von den Teilnehmern gebührend honoriert worden.

Leider kommen aber auch jedes Jahr am Ziel wieder die gleichen Diskussionen auf. Diese und Jene haben wieder ganz offensichtlich nicht die vorgegebenen Regeln eingehalten. An der und der Hauptkontrolle waren die Zeiten nicht zu schaffen (Baustellen - Umleitungen) und so weiter und so weiter.

Vielleicht sollten die, die jedes Jahr wieder ein wenig rummeckern mal darüber nachdenken, wie schwierig es ist, eine Veranstaltung in diesem Rahmen vorzubereiten. Die Kontrollen werden Monate vorher angefahren und so kann es wirklich vorkommen, dass zur eigentlichen Fahrt, die ein oder andere Veränderung im Strassenbau vorhanden sein kann. Man kann aber auch nicht erwarten, dass die komplette Fahrt eine Woche vor Beginn der Deutschlandfahrt noch einmal abgefahren wird, um auf solche Hindernisse aufmerksam zu machen. Dann sind die Unterlagen eh schon alle verteilt. Also vielleicht nicht so viel schimpfen, sondern mal überlegen, wieviel Arbeit die einzelnen hatten, die Fahrt überhaupt auf die Beine zu stellen.

Viel Trauriger finde ich persönlich jedes Jahr, dass immer wieder von einigen Mitfahrern die Regeln gebrochen werden. Ist es denn wirklich so wichtig einen Pokal mit nach Hause zu nehmen???? Auch wenn man dafür die Fairness gegenüber den anderen Mitfahrern vergisst. Viel ehrlicher wäre es doch, einen Pokal zu erfahren, den man sich wirklich verdient hat. Und es gibt doch genug Teilnehmer, die uns zeigen, dass auch das möglich ist!!!!!!

Martin wäre sicherlich dankbar für jedwede Art von Verbesserungsvorschlägen, die die Ausschreibung und den Ablauf der Deutschlandfahrt betreffen. Also nicht nur nölen sondern versuchen es besser zu gestalten, Damit der Anreiz der Deutschlandfahrt erhalten bleibt und wir alle weiterhin einmal im Jahr teilnehmen können. Denn wenn wir mal ehrlich sind, fahren wir doch alle immer wieder gerne mit. Ob nun als Streckenposten oder als teilnehmender Fahrer. (So geht es jedenfalls uns, und wir haben schon reichlich Erfahrung als Streckenposten sowie als Fahrer sammeln können).

Also noch mal danke für die wirklich gelungene Veranstaltung und auf ein Wiedersehen in Berlin

Karola, Winfried und Markus


Auch mir hat es sehr viel Spaß gemacht diese Veranstaltung zu planen und auch durch zu führen. Eine schöne Möglichkeit Motorradfahrer die fahrerrisch und auch touristisch schönen Ecken der heimatlichen Umgebung nahe zu bringen. Mein Dank gilt den Helfern der Motorradfreunde Weserstein, die diese Veranstaltung so erfolgreich gelingen ließen. Natürlich Danke ich auch den vielen andere Helfern, welche nich selten Jahr für Jahr Kontrollen der Deutschlandfahrt besetzen.

Thomas Thiel

 
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