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Federation of European Motorcyclists (FEMA)  

Was ist die FEMA?

Sie ist die Vertretung engagierter Motorradfahrer aus vielen EU-Ländern; dort wo über 90% der Gesetzte und Verordnungen entstehen, die unser tägliches Leben regeln: in Brüssel. (http://www.fema-online.eu/)

Historie

Schon Mitte der 80er Jahre erkannten weitsichtige Motorradfahrer, dass man zukünftig in Brüssel präsent sein müsste und nicht nur in Bonn. Schon damals wurden über 80% der Regeln, die unsere deutschen Gesetze umsetzen, in Brüssel gemacht. Ausgehend von ersten Kontakten auf der IFMA 1990 gründete sich 1992 aus verschiedenen europäischen Motorradverbänden (u.a. dem BVDM) die EMU (European Motorcyclist’s Union), die sich kurz danach in EMA (EM-Association) umbenannt hat. Andere europäische Verbände gründeten ungefähr zur gleichen Zeit die F.E.M.. Ein Zeitzeuge beschreibt es so: Auf der einen Seite die traditionellen konservativen Verbände und auf der anderen die protestierenden „Wilden“. Aber um wirklich etwas zu erreichen, konnte man sich nicht verzetteln und so schlossen sich beide Verbände zum heutigen Dachverband FEMA zusammen.

Heute sind 22 nationale Verbände aus 17 Ländern in der FEMA organisiert (http://www.fema-online.eu/index.php?page=members)

Aufgaben und Ziele

Was machen die Mitarbeiter der FEMA in Brüssel? Sie sind mittlerweile gefragte und anerkannte Gesprächspartner in vielen Ausschüssen und Gremien, in denen die EU Kommission EU Richtlinien und Verordnungen ausarbeitet. Kaum wahrgenommen und wenig bekannt, erreicht die FEMA dabei einiges für Motorradfahrer in Europa. Man kann zwar darüber diskutieren, ob eine verbindliche Einführung von ABS ab 2017 nötig und sinnvoll ist, aber nach den ersten Entwürfen der nun gültigen EU-Typzulassungsrichtlinie, die dies regelt, hätten die Motorradfahrer nicht mal mehr einen Auspuff oder die Kette selbst wechseln können. Damit hätte man die Leistung seines Motorrades manipulieren können. Dies ist nur ein Beispiel. Und während in Deutschland Anfang 2013 die 3. EU Führerscheinrichtlinie umgesetzt wurde, diskutiert die FEMA in Brüssel schon über die Entwürfe der vierten EU Führerscheinrichtlinie.

Es ist unheimlich wichtig, das Motorradfahrer schon bei den ersten Entwürfen für neue Richtlinien mitwirken, um schlimmeres zu verhindern!

Dies können sie nur, wenn es Motorradfahrer/innen gibt, die auch die Zeit haben an diesen Sitzungen teilzunehmen. Und die können nur teilnehmen, wenn sie dafür bezahlt werden. Denn von irgend etwas müssen die auch leben. Und so entrichten alle in der FEMA vertretenen Verbände einen finanziellen Beitrag an die FEMA, der sich nach Ihrer Mitgliederzahl richtet. Davon werden die angestellten FEMA Mitarbeiter, sowie das Büro in Brüssel bezahlt. Auch ein kleiner Teil jedes BVDM Mitgliedsbeitrages geht an die FEMA!

Der „Chef“ der FEMA, der Präsident, wird von den nationalen Verbänden gewählt und erledigt seine Aufgaben ehrenamtlich, wie auch alle Teilnehmer der nationalen Verbände in den FEMA Meetings oder dem „Board of directors“.

Hinter der FEMA stehen keine wirtschaftlichen Interessen sondern ausschließlich die Interessen der Motorradfahrer in den Verbänden, welche in ihr organisiert sind.

Immer weniger Motorradfahrer in Europa sind Mitglied in einem der nationalen Verbände. Leider wird daher die Finanzdecke immer dünner für die etablierte und erfolgreiche Arbeit. Dies hatte zur Folge, dass Mitarbeiter der FEMA schon reduziert werden mussten. Damit auch die Interessenvertretung der Motorradfahrer in Brüssel, oder deren „Lobbyarbeit“, wie es neudeutsch heißt.

Auch wenn man nicht Mitglied in einem Verband ist, wie dem BVDM, kann man die Arbeit der FEMA unterstützen. Einmalig als Spende oder dauerhaft. Infos unter:

http://www.fema-online.eu/index.php?page=support

Oder, wenn Ihr Kontakte in ein EU Land habt, das noch nicht in der FEMA vertreten ist, informiert dortige Verbände und Clubs über die FEMA und deren Arbeit.

 
© BVDM e.V.