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Thema ohne neue Antworten

In London geht was


Autor Nachricht
Verfasst am: 06. 06. 2010 [13:33]
MichaelWilczynski
Michael Wilczynski
Themenersteller
Dabei seit: 27.05.2009
Beiträge: 67
und warum nicht bei uns????

Die britischen biker kämpfen gegen Parkgebühren für Motorradfahrer. Volle Blockade in London.

Ich denke uns geht es hier zu gut, das nur wenige gegen ähnliches auf die Straße gehen.


http://www.notobikeparkingtax.com/


Michael
Verfasst am: 07. 06. 2010 [21:22]
klaushetti
Klaus Hetkämper
Dabei seit: 04.10.2009
Beiträge: 14
Das ist eine tolle Aktion.
Aber hier in D gibt es sowas nicht.

Ich weiss nicht mehr, ob ich das hier gelesen hab, aber ...

"In Deutschland wird es die Revolution nicht geben, weil man dazu den Rasen betreten müsste!" .... oder so ähnlich, Zitat von Lenin oder Stalin, da streitet man sich noch drüber...

Bye.KH

Autos haben alle mindestens 2 Fehler .... 2 Räder zuviel!
Verfasst am: 07. 06. 2010 [21:31]
Olaf
Olaf Biethan
Vorstand
Dabei seit: 18.07.2007
Beiträge: 73
MichaelWilczynski schrieb:

und warum nicht bei uns????

Das Frage ich mich auch häufig...
...aber den Deutschen Motorradfahrern scheint es noch zu gut zu gehen.

Es gibt aber auch positive Ausnahmen!
Sogar sehr aktuell.
Eine Motorradfahrerin aus Moers hat an den Petitionsausschuss des Bundestages einen Antrag auf Änderung der Straßenverkehrsordnung §12 StVO gestellt, mit dem Inhalt, das zukunftig das nicht behindernde Abställen von Motorrädern legalisiert werden soll.

Geantwortet wird Ihr jedesmal mit ablehnenden Antwort, die von keinerlei Fachkompetenz zeugen.

Auslöser Ihrer Aktivität ist die Stadt Duisburg.

Die ist Ende des letzten jahres im wahrsten Sinne des Wortes dazu übergegangen Motorradfahrer abzuzocken und unverhältnismässig zu bestrafen.

In Ihrem Fall wurde Ihr, nicht behindernd am Beginn einer Fußgängerzone geparktes Motorrad, nicht nur mit einem Bußgeld belegt, sondern gleich abgeschleppt.
In einem anderen bekannten Fall betraf es einen Mofafahrer.
Der parkte fast täglich sein Mofa an einem nie vollen Fahrradständer auf einem Bürgersteig. Ohne jemals verwarnt worden zu sein, wurde das Mofa eines Tages einfach abgeschleppt.
In beiden Fällen entstanden natürlich neben den teilweise sehr fragwürden Verwandungsgeld wegen falsch parken unverhältnismässig hohe und nicht gerechtfertigte Kosten für das abschleppen (ohne Verkehrsgefährdung)

Leider bin ich momentan ein wenig ratlos, wie wir diese Dame bei Ihrer Aktivität unterstützen können....




Ich bin mir sicher in Zeiten leerer Kassen werden immer mehr Kommunen dazu übergehen parkende Motorräder als willkomene Einnahmequelle zu nutzen - auch wenn sie für diese gar keinen legalen Parkraum bereitstellen.

Vielleicht sind ja dann wieder mehr bereit sich zu engagieren
Verfasst am: 07. 06. 2010 [22:07]
MichaelWilczynski
Michael Wilczynski
Themenersteller
Dabei seit: 27.05.2009
Beiträge: 67
So etwas gab es schon mal, ich glaube in Cologne. Dort haben die Motorradfahrer mal samstags die Innenstadt ordnungsgemäß zugeparkt! Ein Motorrad = 1parkplatz. Ordnungsgemäß bezahlt und gut war es.

Wir müssen mal mehr in die radikale Richtung denken. Etwas agressiver.

Gruß aus Ergste
Michael
Verfasst am: 08. 06. 2010 [07:20]
storymike
Michael Lenzen
Vorstand
Dabei seit: 02.07.2007
Beiträge: 128
Hallo zusammen,

da es für Motorradfahrer keinen großen Druck gibt, wir sind gesellschaftlich akzeptiert und es immer mehr zum Freizeitfahrzeug geworden ist, gibt es auch in den Augen der meisten Motorradfahrer nicht die Notwendigkeit sich mit Demonstrationen oder ähnlichen Aktionen zu wehren. Wenn eine Strecke gesperrt wird, war ich halt wo anders lang, so die Devise. .

Die Parkplatzbesetzaktion zeigt, dass nur der engangiert sich für seine Rechte einsetzt, der auch persönlich betroffen ist. Wenn unsere Regierung eine Steuer auf das Fahren in Innenstädten planen würde, gäbe es sicher auch genug Motorradfahrer, die in Berlin demonstrieren würden.

Viele Grüße

Michael

Michael Lenzen, Vorsitzender BVDM
BVDM, seit mehr als 50 Jahren Politik für Sicherheit und Spaß aller Motorradfahrer



 
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