Die Veranstaltung ist (wie wohl in den meisten guten Fällen) aus einer Bierlaune heraus entstanden. Im vierten Jahr waren die zunächst geplanten 55 Startplätze innerhalb von 6 Tagen vergeben (selbst bei der DAKAR war erst nach 3 Wochen alles voll) Wir (meine Freundin Herma und ich) sind die ersten die diese Monstertour mit dem Motorrad probieren wollen. Daher stehen seit einer Woche 2 alte Suzuki GSX 400E in meiner Garage (zusammen 50 Jahre angelmeldet) die einer "Rallyetauglichen" Vorbereitung unterzogen werden.
unsere beiden Teilnehmer an der Rallye liegen bisher voll im Zeitplan, die beiden alten Suzuki-Motorräder laufen prima. Alles ist in Ordnung. Nachdem sie gestern in Istanbul angekommen sind, ist heute Ruhetag.
Wir wünschen weiter viel Erfolg und kommt gesund an.
Michael Lenzen, 1. Vorsitzender BVDM; BVDM, Seit 50 Jahren mit Sicherheit mehr Spaß
Unsere beiden Rallyefahrer waren gestern in der Türkei unterwegs, Richtung syrische Grenze(Kapadokien) "Wie campen jetzt und haben viel Spaß" schrieb Olaf. Und wir drücken weiter die Daumen und hoffen dass die beiden die Rallye als erste Motorradfahrer abslovieren, von Stürzen verschont bleiben und gesund wiederkommen.
Michael Lenzen, 1. Vorsitzender BVDM; BVDM, Seit 50 Jahren mit Sicherheit mehr Spaß
Heute abend sind Herma und Olaf in Damaskus angekommen. Die mopeds laufen gut und ihnen geht es gut, teilen sie mit. Morgen haben sie Ruhetag und am Dienstag ist letzter Fahrtag. Noch 100 Kilometer trennen sie von ihrem Ziel.
Wir wünschen weiterhin viel Glück.
Michael Lenzen, 1. Vorsitzender BVDM; BVDM, Seit 50 Jahren mit Sicherheit mehr Spaß
Es ist vollbracht. Herma und Olaf sind heute als erste Motorradfahrer im Rahmen der Rallye Allgäu-Orient an ihrem Ziel in Jordanien angekommen. Olaf und Herma schreiben: Ziel erreicht! Nach knapp 5000 Kilometern sind wir mitten in Jordanien als erste Motorradfahrer. Heute sind wir sogar 50 Kilometer heftigen Schotter gefahren. Am Sonntag ist Siegerehrung mit der Prinzessin. Müde, glücklich, jetzt kommt Erholung.
Michael Lenzen, 1. Vorsitzender BVDM; BVDM, Seit 50 Jahren mit Sicherheit mehr Spaß
Ich freue mich sehr, dass Herma und Olaf die Rallye Allgäu-Orient gesund und wie es scheint ohne Probleme, aber mit viel Spaß geschafft zu haben. Sie werden sicherlich viel erzählen können, wenn sie wieder zu Hause sind. Ich wünsche den Beiden jetzt nur noch Entspannung pur und viel Spaß beim "Wandeln auf den Spuren von Laurence von Arabien".
Dagmar Schreiner, BVDM e.V., Referat Messe BVDM, Seit 50 Jahren mit Sicherheit mehr Spaß
Immer wenn der Nacken zu sehr schmerzte (okay beim nächsten mal achte ich mehr auf die Ergonomie des Motorrads) dachte ich daran wie glücklich ich mich schätzen kann. Statt Streß auf Arbeit - Motorrad fahren von morgens bis abends. Neue Länder, neue Landschaften, viele neue Eindrücke - einfach nur geniessen. Überrascht war ich von der Freundlichkeit und hilfsbereitschaft der Leute (ganz besonders in Syrien). Ungezählt wie oft wir zum Tee eingeladen wurden.
Persönlich überwältigend, das Gefühl als es zum Golf von Aqaba (dem südlichsten Punkt unserer Reise am Roten Meer) runter ging. Vor uns Aqaba rechts daneben Eilat (ganz nah und doch so weit) ein Stück weiter Saudi Arabien und Ägypten (je nachdem welche Seite der Küstenstraße man wählen würde) und das Gefühl hierher gefahren zu sein......
Vorgestern dann zum Toten Meer. Fahrt gegen einen warmen Fön (aber immer mit Nackenschutz ) Am Strand zeigt das Garmin -420 m.
Ich habe mir noch einen Traum erfüllt. Nachdem ich ich über 10 Jahren schon mit Motorrad am höchsten befahrbaren Punkt der Erde war (mit ca. 5630m der Pass Khardung La nördöstlich von Leh im indischen Hymalaya) bin ich nun am tiefsten befahrbaren Punkt der Erde. Motorrad gefahren mit einem Höhenunterschied von über 6 km
Erstaunlich auch wie gut die Suzukis GSX 400 E liefen. Abgesehen vom kaputten Starter bei Hermas nahezu keine Probleme. Am Anfang habe ich noch den Verbrauch ermittelt. Während sich meine mit ca. 4,3 l/100 km begnügte schaffte es Herma konstant 3 Liter weniger zu tanken, was einem Verbrauch von 3,3 l/100km entspricht (Es handelte es sich nicht um moderne Motorräder sondern um 23 bzw. 25 Jahre alte Vergasermodelle!!!)
Erstaunlich auch wie gut die Brot- und Butter Motorräder mit vollen Gepäck Offroad gingen. Mit 2 Offroad erfahrenen Autofahrern dabei konnte kein anderes getroffenes Team unser Tempo mitgehen auf dem Weg von der Wüsten SP zum Camp nach dem Zieleinlauf.
Soviel vorab. Alle Erlebnisse würden mehr als einen Abend füllen....
Nun werde ich erst einmal selbst alle Eindrücke verarbeiten bei einem Bier. Neben allen Fahreindrücken sind das aber auch die vielen netten und hilfsbereiten Menschen die wir getroffen. Sowohl in den einzelnen Ländern auch im Teilnehmerfeld. Danke
Gruß Olaf
P.S. Alles im allen waren es knapp 6000 km ab Oberstaufen bis zum Ende des "Anschlußprogramms". Im Wadi Rum durften wir tatsächlich auf den Spuren von Lawrence von Arabien wandeln und ein persönlich von Prinzessin Beshma (von Jordanien) überreichte "Danksagung" in Form eines hölzernen Buches bewirkte beim Sicherheitscheck am Flughafen Wunder
Schön, dass Ihr es geschafft habt, gesund wieder nach Hause zu kommen. Da ich selbst vor einigen Jahren in Jordanien war, kann ich zumindest die Gefühle für dieses Land, seine Menschen und den Sehenswürdigkeiten nachvollziehen. Ich freue mich auf die ersten persönlichen Berichte und natürlich auch auf viele Bilder. Liebe Grüße Dagmar
Dagmar Schreiner, BVDM e.V., Referat Messe BVDM, Seit 50 Jahren mit Sicherheit mehr Spaß
Schön, dass es so toll gelaufen ist und Ihr gesund und munter wieder in Köln angekommen seid. Wir freuen uns auf Euren ausführlichen Bericht und viele schöne Bilder. Vielleicht schafft Ihr es ja noch für die nächste Ballhupe oder wir machen mehrere Folgen.
Michael Lenzen, 1. Vorsitzender BVDM; BVDM, Seit 50 Jahren mit Sicherheit mehr Spaß