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von links: Herr Hager, Michael Wilczynski, Innenminister Jäger
Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Hager und Frau Engelmeier (MdB und Mitglied im BVDM e.V.) wurden dem Minister die Probleme aus Sicht der Betroffenen dargestellt. Hier wurde auch ganz klar gesagt, das man vom Kirchturmsdenken weg ist und auf keinen Fall eine Sperrung für Motorräder in Hückeswagen haben möchte. Dies würde die Probleme ja nicht lösen sondern nur verlagern!
Auch ein Forderungskatalog an den Minister wurde überreicht und auch besprochen.
Gefordert wurden unter anderem:
Die meisten Forderungen machen sicherlich Sinn. Jedoch sind Geschwindigkeitsbeschränkungen nur so wirkungsvoll wie die Kontrollen ebendieser. Auch die Aufbringung von Rüttelschwellen wurde angesprochen, jedoch von uns in diesem speziellen Fall als kontrapoduktiv angesehen. Hier ist es sicher sinnvoller durch Fahrbahnmarkierung aufgebrachte "Hindernisse" Verengungen die Straße schmaler zu halten.
Das Thema Lärmmessung wurde angesprochen und durch uns erst einmal dargelegt, welche Hürden bei den Messverfahren zu nehmen sind!
Die durch die IG vorgelegten Zahlen halte ich persönlich für sehr hoch gegriffen. 300 Motorräder in einer Stunde bedeutet: Alle 12 Sekunden ein Motorrad. Dies wäre tatsächlich ein hohes Motorradaufkommen.
Das Gespräch mit den Abgeordneten und dem Innenminister war sicher gut, aber aus unserer Sicht war es viel wichtiger in einer guten Atmosphäre gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Wenn einige Zeitgenossen nicht mit der Gashand sondern dem Kopf denken würden, gäbe es viele Probleme nicht.